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Die Wohnzimmerbank

Bank mit Berti und Exfreundin Als Georg wieder eingezogen ist hat er laut verkündet, dass er ab jetzt auf der Bank schlafen will, weil das ja eh voll super ist und es nimmt im Zimmer auch nicht so viel Platz wie ein richtiges Bett weg.

Die erste Woche war er dann auch überaus begeistert davon wie angenehm die Bank ist und wie gut er im dunklen Zimmer am Vormittag schlafen kann, aber, entgegen seiner Ankündigung, hat er das Bett nie mehr in eine Bank zurück verwandelt. Wozu auch, das Wohnzimmer war, als größtes unserer drei Zimmer, sowieso groß genug um die Couch auch voll entfaltet zu vertragen.

Nach inetwa einem Monat sind die Pölster der Couch dann auf einmal verschwunden gewesen.

Die braucht eh keiner und die nehmen nur Platz weg!

Natürlich, ganz im Gegensatz zu seinen drei Surfbrettern[^1] die bei uns im Keller stehen, die schaffen nämlich streng genommen sogar noch Platz (oder so).

Nach ein paar Monaten hat sich dann herausgestellt, dass die Bank doch nicht ganz so super bequem ist und Georg wollte sie daher schon länger gegen ein richtiges Bett austauschen. Glücklicher Weise fliege ich jetzt ende Sommer nach Japan und Christof ist über den Sommer daheim in Kärnten, also hat Georg, zumindest für das kommende Jahr, ein richtiges Bett und muss nicht mehr auf der Couch schlafen.

Deshalb war jetzt auch der ideale Zeitpunkt eine voll funktionsfähige und halbwegs bequeme[^2] Couch, die noch nicht wirklich abgenützt ist, wegzuschmeißen. Wer braucht schon eine Wohnzimmerbank -- noch dazu eine ohne Pölster.

Ich sehe das genau so. Wenn Freunde kommen, dann wirkt eine Bank immer so formell, da ist es schon viel besser wenn man sich lasziv auf die Betten werfen kann. Einzig Georgs Gemurmel, über die Möglichkeit in meiner Abwesenheit eine der Wände in eine Fensterfront zu verwandeln, hat mich ein bisserl beunruhigt.

[^1]: Den restlichen Hausrat/Müll den er sonst noch im Keller lagert will ich hier einmal unerwähnt lassen [^2]: Jedenfalls solange man nur 1-2 Nächte darauf übernachtet

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