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24-h Regatta 2005

echter koreanischer Strohhut Nachdem ich über die Fotos von der 24-Stunden Regatta 2005 gestolpert bin und sie mir noch immer gut gefallen, habe ich mir gedacht ich kann auch gleich was darüber schreiben. Ich schreibe das ganze aber in mehreren Teilen, weil sonst wäre das so viel Text auf einmal, mit viel zu vielen Fotos und vorallem habe ich keine Lust das alles auf einmal zu schreiben.

Die Geschichten stimmt im großen und ganzen natürlich alle, nur leider kann ich mich, nachdem das jetzt schon fast drei Jahre her ist, nicht mehr genau an alle Details erinnern. Ich hoffe aber auf euer Verständnis und bin mir sicher, dass die die mich schon länger kennen auch wissen wie das mit mir und dem Segeln so ist.

Lange Rede kurzer Sinn, 2005 haben Ferdi und ich, nach einigen Jahren Pause, wieder einmal entschlossen den anderen Schönwetterseglern am Wörthersee das fürchten zu lehren und bei der 24-Stunden Regatta mitzusegeln.

wir starten nach dem Feld Ich erinnere mich an dieser Stelle mit Schrecken an die Regatta,[^1] bei der wir mit Aufkommen des Sturmes, während die anderen teilweise schon anfingen zu reffen, den Spie gehisst haben, weil Ferdi die Klasseneinteilung falsch gelesen hat.[^2]

Am letzten Schlag haben wir dann das halbe Feld aufgeräumt und sind mit einer Top Platzierung über die Ziellinie geflogen, nur um dann festzustellen, dass wir schon die ganze zeit erster unserer Klasse waren und unsere Konkurrenten deutlich schnellere Boote gesegelt sind. Dafür war unsere Zieleinlauf an dem Abend dann ein viel diskutiertes Thema.

Alleine dieser kleine Schwenk sollte allen schon klar machen, dass Ferdi und ich nicht nur extrem gut aussehen, sondern auch so gut segeln, dass wir im allgemeinen als letzte starten müssen, damit die anderen überhaupt noch eine Chance haben.

Das Foto ist übrigens um 13:13, bei absoluter Flaute, geschossen (Start ist immer um 13:00) und zeigt doch halbwegs deutlich, dass das mit dem später Starten durchaus ernst gemeint war. Das oder wir sind absolute Vollnudler und haben es in einer knappen Viertel Stunde noch nicht einmal bis zum Start, geschweige denn über die Startlinie, geschafft. Man muss das aber immer relativ sehen, denn was sind schon läppische 15 (oder auch 30) Minuten Vorsprung, wenn wir dann 24h haben um das alles aufzuholen und es macht einfach so viel mehr Spass das Feld von hinten zu fressen als die ganze Zeit vorne weg zu segeln.

[^1]: keine Ahnung welche das war, der Pokal steht, wenn überhaupt noch, dann irgendwo in Kärnten herum [^2]: ich kann ja bekannter Weise nicht einmal lesen

Fotos von St. Mandrier 2007 online

Reza hat die Fotos vom Aikido Trainingslager in St. Mandrier 2007 online gestellt.

Also für alle die sich nicht getraut haben mich um die Fotos zu fragen und die auch nicht da waren als ich, zumindest meine, hergezeigt habe, besteht jetzt die einmalige Chance sie sich im Internet anzusehen.

Wer die Fotos die mit meiner Kamera geschossen wurden[^1] in Originalgröße haben will kann mich anschreiben. Einzelne Fotos gebe ich auch gerne per Mail her.

[^1]: Alle Fotos vom Training hat Sonja mit meiner Kamera gemacht

Die richtige Etikette

<img src=" title="" /> Im USI läuft die erste Aikido-Einheit immer ähnlich ab. Als aller erstes, gleich nachdem er sich vorgestellt hat, erklärt Manfred, unser Trainer, dass es sich bei Aikido um eine japanische Kampfkunst handelt und deshalb besondere Regeln bei der Etikette befolgt werden müssen und fasst die wichtigsten Regeln auch kurz zusammen. Dann kommt die eigentliche Einheit, die in den ersten paar Stunden hauptsächlich aus Rollen und sehr grundlegenden Techniken besteht.

Am Ende der Einheit wiederholt Manfred dann noch einmal kurz das wichtigste, weist alle darauf hin, dass er im allgemeinen zehn Minuten überziehen will, was immer zu leichtem Schmunzel bei den Aikidoka die schon länger dabei sind führt, und erklärt, dass man zwar nicht unbedingt einen Gi[^1] braucht, aber es doch sehr sinnvoll wäre sich einen zu besorgen, und wo man sich am besten einen kaufen sollte.

So stand auch am Ende dieser ersten Einheit nur noch das obligatorische:

Gibt es sonst noch Fragen?
...
Was ist mit der Schürze?

Für einen Moment blieb die Welt stehen und im Dojo herrschte Totenstille.
Manfred blinzelte etwas ungläubig in Richtung des Fragestellenden, der gerade den Hakama, das traditionelle Gewand der Samurai, auf eine Stufe mit einer Küchenschürze gestellt hat.

nervöses Gekicher

Glücklicher Weise sah der Fragende auch fast sofort ein, dass es hier wohl ein bedauerliches Missverständnis gegeben hat, also ergänzte er rasch

Na das schwarze Ding da

[^1]: Die weißen Gewänder die in den meisten japanischen Kampfkünsten getragen werden und eigentlich nur japanische Unterwäsche sind