Ein neues Buch
Nachdem ich durch einen atemberaubenden "Familientreffer" beim Paintball in den letzten Tagen etwas eingeschränkt war[^1] musste ich auf alternative Möglichkeiten ausweichen um mir die Zeit zu vertreiben.
Glücklicher Weise bin ich knapp bevor mich Fades und Schmerzen übermannen konnten über ein äußerst interessantes Buch -- Supersex von Tracey Cox -- im wahrsten Sinn des Wortes gestolpert:
Also entweder wollte sich da jemand über mich lustig machen, oder mir helfen meine Defizite auszugleichen -- Naja eigentlich völlig egal und nachdem ich solche aufgelegten Situationen sehr schätze habe ich mich natürlich sofort auf das Buch gestürzt und es begierig verschlugen. Jedenfalls teilweise -- meine Mutter hat eh schon in einem Kommentar bemerkt, dass wir keinerlei Tischmanieren haben.
Eigentlich ganz witzig das Buch, vor allem, wenn man so wie ich, alles sofort auf sich selber bezieht.
Beispiele gefällig?
Aus dem Kapitel "So wollen nackte Männer berührt werden"
Die meisten Menschen lieben es, wenn ihnen jemand die Haare bürstet und mit ihnen spielt.
Das würde dann relativ gut erklären warum ich lange Haare habe und warum ich sie mir lieber selber bürste und flechte, als es von einem anderen Mann machen zu lassen. Übrigens fast jedes Mädchen bürstet und flicht die Haare gerne, wenn man sie nur nett danach fragt.
Und im Kapitel "Wie erkennen sie ob er gut im Bett ist (ohne ihm die Kleider vom Leib zu reißen)" konnte ich dann interessante Dinge über meine Aufgeschlossenheit im Bett herausfinden.
Wenn er nicht gerne mit exotischem Essen experimentiert, wird er kaum hinter verschlossenen Türen das Kamasutra praktizieren.
Keine Oliven, kein steirischer Bauerndiesel, kein Natto aber sonst esse ich alles (zumindest einmal) ich frage mich gerade für was die drei stehen. Und nur der Vollständigkeit halber vom Kamasutra haben wir mittlerweile zwei Versionen -- Das Original und den auf das Wesentliche gekürzten Bildband mit Auszügen des Textes.
Das Küssen Kapitel ist das mit dem ich am wenigsten anfangen konnte. So fühlt sich für mich das angepriesene Kopfüber-Küssen inetwa so an wie kopfüber Cola zu trinken. Wer das eine mag sollte unbedingt das andere auch einmal ausprobieren und mir dann davon berichten.
Generell hat mir das Kapitel eigentlich nur allzu deutlich gezeigt WIE schlecht ich küssen muss.
Mein Lieblingskapitel ist eindeutig -- wie fast zu erwarten war -- das über Körpersprache und wie man sie richtig interpretiert und einsetzt, aber dazu gibt es keine Beispiele, dafür muss man sich das Buch schon selber kaufen.
Bis zu den wirklich interessanten Kapiteln über Sex bin ich aber noch nicht vorgedrungen und werde ich eventuell auch nicht so schnell, weil es geht mir eh schon wieder besser und ich muss die durch den äußerst bedauerlichen Vorfall verlorene Zeit wieder aufholen.
[^1]: selbst das umdrehen im Bett war eine Qual, von Lernen oder Spaziergehen möchte ich nicht einmal anfangen
Ein Freund von mir hat einmal gesagt Ein Mac ist nur was für reiche Yuppies die in ihren Designer - Dachgeschoßapartments hausen und die Nase vor lauter Ausblick nicht mehr auf de Boden bekommen. Eigentlich muss ich ihm da recht geben, mein MacBook Pro fühlt sich hier irgendwie viel wohler als bei mir im zweiten Bezirk und auch meine voyeuristischen kann ich hier voll und ganz Triebe mit dem 200mm Tele ausleben.
Am Anfang war ich noch sehr skeptisch ob die großen Fenster die Wohnung im Sommer nicht sehr schnell aufheizen werden, aber der Unterschied zu der Temperatur auf Straßenniveau ist gewaltig. Dort oben ist es angenehm kühl und man kann die Fenster so öffnen, dass eine leichte Briese durch die Wohnung weht, die durch das große sehr dezent klingende Windspiel angenehm unterstrichen wird.
Die Dachterrasse ist auch super, relativ groß und völlig ruhig und mit völlig ruhig meine ich wirklich absolute Stille. Autos sind selbst wenn man sich darauf konzentriert nicht zu hören. Das einzige für mich hörbare Geräusch, neben dem sehr dezenten Windspiel, war einmal das erboste Hupen eines Autofahrers.
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